print pagina

  Checkliste - Krebspatienten

    Wenn eine Krebsdiagnose Ihr Leben verändert, kann es schwierig sein, Übersicht zu bewahren.
    Diese Liste hilft mit Tipps und Humor…



  • Versuchen Sie Ruhe zu bewahren. Keine Panik. Angst lähmt. Okay, manchmal ist Panik unvermeidlich. Durchatmen. Finden Sie Ihren Weg, allein, mit Ihren Ärzten, Familie oder Freunden mit der Diagnose umzugehen.
  • Erzählen Sie es allen oder niemand, machen Sie das, was sich am besten anfühlt.
  • Fühlen Sie sich gut informiert? Legen Sie doch einen Ordner an (auf Papier oder digital) mit allen Informationen von Ärzten mit einem Protokoll ihrer Termine und das was sie besprochen haben. Vielleicht schreiben Sie nach der Behandlung ein Buch?
  • Bücher und Internet helfen zur Orientierung, aber lassen Sie sich nicht verrückt machen.
  • Bei Terminen im Krankenhaus nehmen Sie einfach eine Vertrauensperson mit – wenn Ihnen das hilft.
  • Ein Spaziergang durch den Regen hilft manchmal…
  • Sind Sie im Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber? Bleiben Sie aktiv auf diesem Gebiet.
  • Neues Sport-Outfit anschaffen – Bewegung ist gesund sagt man.
  • Wollen Sie Kontakt mit Nachbarn, Kollegen, Familie? Oder wollen Sie es lieber (noch) nicht? Es liegt ganz bei Ihnen. Aber wenn Sie Kontakt wollen auf welche Art und Weise? Schaffen Sie Klarheit, Ihre Umgebung ist genauso unsicher wie Sie. Eine Karte schicken hilft ganz bestimmt.
  • Pfffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffff
  • Erstellen Sie eine Wunschliste (gibt es auch bei der KrebsKollektion) – alle wollen Ihnen etwas Gutes tun: Ein HörBuch, komfortabler Hausanzug/Jogginghose, Perücke aussuchen, Zeitschriften, Ablenkung?
  • Was ist Ihr größter Wunsch? Schreiben Sie ihn auf und streben Sie danach…

 Checkliste - alle anderen

  • Ruhig bleiben, keine Panik zeigen, versuchen Sie den Patienten zu unterstützen.
  • Auch Sie als Angehöriger haben ein offenes Ohr nötig. Der Krebspatient kann das zur Zeit nicht leisten. Suchen Sie sich aus, was und wen Sie als Hilfe einschalten können. (Freunde, Partner, Familie, Gesprächsgruppen für Betroffene) Auch und gerade Kinder haben in dieser schwierigen Zeit Hilfe nötig.
  • Fühlen Sie sich nicht schuldig, nur weil Sie nicht krank sind und es Ihnen gut geht. Sie dürfen auch fröhlich sein und Spass haben und machen. Lachen ist gesund sagt man. Sie dürfen auch jammern, wenn Sie eine Grippe haben.
  • Sie dürfen auch Fragen stellen bei Terminen im Krankenhaus, schreiben Sie ein Protokoll, der Patient ist oft nicht dazu in der Lage.
  • Gehen Sie raus, mit Freunden haben Sie weiterhin Spaß an schönen Dingen und geben Sie Ihr Leben nicht auf, haben Sie keine Schuldgefühle. Der Krebspatient an sich versteht nach wie vor alles, hat auch Verständnis, kann mitdenken und mag sie im Idealfall noch immer – auch mit Krebs 
  • Pffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffff
  • Tief Luft holen.
  • Kaufen oder basteln Sie ein Geschenk, schenken Sie Aufmerksamkeit oder schreiben Sie einen echten Brief. Kommunikation ist immer gut, wählen Sie Ihren Weg um mit der Situation umzugehen.
  • Gönnen Sie sich etwas Schönes!
  print pagina